Darf ich vorstellen – unsere neueste Errungenschaft: Ein “Fatboy”. Sieht nicht nur Super bequem aus sondern ist es auch. Der neue Lieblingsplatz zum entspannen und “versacken”.
Lazy Sunday
Ein Sonntag wie er sein sollte… Draußen ist es kalt, drinne gemütlich warm und man muss endlich einfach mal nichts tun außer vielleicht seine Position auf der Couch zu verändern. Und weil heute mal wieder Zeit ist, sitze ich an einem neuen Artikel für meinen fast schon völlig verweisten Blog. Was gibt es Neues? Die neue Leidenschaft vom Liebsten zum Beispiel. Röhrenradios. Mittlerweile zieren schon drei der guten Stücke unser Haus.
Mittlerweile bin auch ich ganz begeistert von den alten Zeitzeugen. Man glaubt nicht, wie viel Klang aus so einem alten Radio kommen kann und zweitens ist der dekorative Effekt nicht zu verachten. Ich mag diesen Retro-Chic wirklich sehr und bin mir sicher, dass wenn wir (irgendwann) mal fertig eingerichtet sind, jedes seinen Platz bekommt und das ein echter Hingucker wird.
In den letzten Wochen und Monaten war außerdem “Handmade” angesagt. Ich habe gelernt wie man strickt und mir meinen ersten eigenen Loop-Schal gemacht, der, Dank der geduldigen Anleitung meiner Schwiegermutter, sogar etwas geworden ist. Ich muss sagen, dass es wirklich Spaß macht zu sehen wie man mit eigenen Händen etwas herstellt, dass man am Ende auch benutzen kann. Sollte jeder der Lust hat mal ausprobieren – ist auch wirklich nicht so schwer wie es aussieht.

Noch was selbst gemachtes ziert in der Zwischenzeit unser Haus – Gardinen. Ich muss dazu sagen, dass das Thema Gardinen bei uns immer ziemlich kompliziert ist. Mit zwei Stubentigern ärgert man sich häufig darüber, wenn neu angeschaffte und teure Sachen innerhalb von wenigen Tagen in einem Anflug von Langeweile wieder zerstört werden… So auch mit Gardinen die in früheren Wohnungen unter anderem schon zur Kletterwand, Liane oder Höhle umfunktioniert wurden. Daher hatten wir auch ziemlich lange keine Gardinen aber jetzt wo wir endlich richtig heimelig geworden sind darf sowas nicht fehlen – nackte Fenster sind nicht unbedingt so gemütlich. Deshalb musste eine schöne und günstige Variante her. Da Günstig und Schön zusammen oft so gegensätzlich sind wie Feuer und Wasser musste etwas Eigenes her. Da ich nicht nähen kann, stellte sich netterweise meine Schwiegermutter zur Verfügung und zauberte mit unserer tatkräftigen Unterstützung aus einem Stückchen Stoff neue Gardinen für unser Wohnzimmer.

Wie ihr seht gibt es viel zu tun und eine Menge neue Eindrücke. Nichts desto trotz werde ich versuchen mich wieder öfter zu überwinden ein paar Minuten für meinen Blog zu opfern. Wäre ja schade, wenn man diese ganzen Momente irgendwann vergisst.
ZwanzigZwölf in Zahlen – ein Blogrückblick
Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.
Hier ist ein Auszug:
600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.000 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 3 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.
Bastelstunde
Lebenszeichen
Huhu, ja es gibt mich noch! Gründe für meine Blogabstinenz waren (und sind es zum Teil immer noch…):
August
Der Umzug natürlich. Vorallem Anfang August waren wir hauptsächlich damit beschäftigt, die fein säuberlich gepackten Kisten wieder auszupacken und den Dingen einen neuen Platz zugeben. Danach waren wir mindestens eine Woche mit Suchen beschäftigt und damit, uns zu merken, wo wir was hingestellt haben. Mittlerweile finden wir uns aber schon wieder zurecht… Außerdem war meine Schwester mit Mann und Kind zu Besuch, ohne die unsere Küche wahrscheinlich immer noch keinen Fliesenspiegel hätte… 1000 Dank!
Mitte August haben wir uns gedacht, dass die dunkle Holzdecke im Bad eigentlich gar nicht so schön ist. Bewaffnet mit einem Eimerchen Holzlasur und zwei Pinseln haben wir uns todesmutig an die Arbeit gemacht und…. sind fast verzweifelt. Wer denkt, eine Holzdecke zu lasieren sei einfach der täuscht sich gewaltig! Nach gut einem Drittel der Decke haben wir frustriert aufgehört und hätten diese scheckigen, gelben (ja, gelb – nicht weiß!) Holzpanelen am liebsten rausgerissen und Gipskarton verbaut – nur leider lag da das nächste Problem… Wie machen? Es half ja alles nichts und so haben wir die bereits lasierte Deckenpartie nochmals überpinselt und siehe da, es wurde zumindest weiß! Nach dem 4. Anstrich verschwanden dann auch endlich die scheckigen Stellen. Heute haben wir Anfang Oktober aber fertig sind wir immer noch nicht…
Pflaumen, Pflaumen und nochmal Pflaumen hieß es Ende August… Ein neues Heim, ein neuer Garten und viele neue Aufgaben. In unserem Garten stehen zwei Obstbäume. Ein Apfel- und ein Pflaumenbaum. Toll, wirklich! Ich freu mich darüber aber hätte nicht gedacht, dass ein einziger Baum so viele Pflaumen tragen kann… Zum Glück ist der Apfelbaum (zumindest dieses Jahr) das genaue Gegenteil gewesen. Wir haben uns sogar Unterstützung von meinem Schwiegervater holen müssen damit wir mit dem Abernten überhaupt nachkamen. Christoph hat sich einen Tag freigenommen und die beiden haben von frühs um 7 Uhr bis abends 19 Uhr um die 90 (!!!) Gläser Marmelade eingekocht… Alle Pflaumen alle? Noch lange nicht. Es gab außerdem noch Kuchen und Likör und jede Menge wurden an die Nachbarn und Arbeitskollegen verteilt oder einfach so gegessen. Es hängen immer noch welche am Baum aber mein Pflaumenbedarf für dieses Jahr ist definitv gedeckt…
An den wenigen Tagen, an denen wir mal nichts am oder ums Haus gemacht haben, sind wir durch Möbelhäuser getigert und haben nach passenden Sachen für das noch recht leere Haus gesucht. Auch nicht so einfach und sehr mühsam aber ein Haus wächst ja mit der Zeit, richtig?
September
Langsam aber sicher verabschiedete sich nun auch der Sommer und die Nächte wurden immer kühler. Schlau ist, wer da früh genug an den Winter denkt und sich mit Holz eindeckt. Da wir ja im gesamten Haus keinen Heizkörper haben sondern alles nur über die Fußbodenheizung erwärmt wird, werden wir wohl die “richtige” Wärme mit dem Kamin (jaaaa endlich!!!) erzeugen. Damit unser Holz auch schön trocken lagert und dem Auto nicht seinen Platz in der Garage wegnimmt, hat Christoph zusammen mit Erik unseren tollen Do-It-Yourself-Holzstand gebaut.
Eine Woche später wurde uns dann die gut 4 Steher Holz in die Einfahrt gekippt und so hab ich dann auch gelernt, wie man am besten Holz stapelt. Angefeuert haben wir den Kamin letztes Wochenende auch zum ersten Mal und hatten prompt um die 25 Grad im Wohnzimmer. Funktioniert also super mit dem Einheizen und gemütlich ist das erst sag ich euch… An den regnerischen Septemberwochenenden haben wir uns neben der Holdecke im Bad auch noch mit den Fliesen im Wohnzimmer beschäftigt. Denn dort, wo der Teppich der Vormieter lag, hat man gesehen, wie schön hell sie eigentlich aussehen könnten. Christoph hat im Internet gelesen, dass man mit Klarspüler und einer Handbürste dreckige Fugen wieder sauber bekommt. Gesagt, getan und siehe da, es funktioniert. Nur leider blieb es nicht bei den Fugen, denn nachdem wir die erste Fliese fertig hatten, passte sie überhaupt nich mehr ins Bild, weil sie nun natürlich viel heller war… Für uns heißt das nun auf allen Vieren durchs Wohnzimmer robben (sind ja bloß knapp 40 m²) und schrubben, schrubben schrubben.
Ja, und dann war auch der September schon fast wieder vorbei. Die letzte Woche haben wir dann in der alten Heimat verbracht und Geburtstag(e) gefeiert – 3 Stück um genau zu sein – und einer davon war meiner. Und wisst ihr was es gab?! Da kommt ihr nie drauf (ich wäre ja noch nicht mal darauf gekommen…) ein iPad *kreisch*. Wenn man es nicht hat, weiß man ja gar nicht, wie einfach alles auf einmal ist ♥ I am in love ♥ Und außerdem ist es mir momentan ein treuer Begleiter auf der Couch (neben den unzähligen Taschentüchern, Tablettenboxen und Lutschbonbons…). Vielen Dank an den Mann für das tolle Geschenk!
So, und nun seid ihr erstmal wieder auf dem Laufenden (wenn mir über die zwei Monate Auszeit überhaupt noch ein paar Leser erhalten geblieben sind). Ich hau mich jetzt erstmal wieder auf’s Ohr und geb meinem Körper das wonach er verlangt – Ruhe.
Bis bald!
Das war’s: Juli 2012
Gesehen:
Viele neue Gesichter und jede Menge Chaos.
Gehört:
Gemerkt:
Jeden einzelnen Muskel in meinem Körper.
Gelesen:
Zwar noch nicht gelesen aber von der lieben Lisa geschenkt bekommen und ganz hoch auf die “Muss ich lesen Liste” gesetzt – “Die Blechtrommel” von Günter Grass
Gelernt:
Manchmal kann Urlaub anstrengender als Arbeit sein!
Gelacht:
Dialog an der McDonalds Kasse neben mir:
“Guten Tag, ich hätte gerne ein Wasser.”
“Groß, mittel, klein?”
“Mittel.”
“Zum Hier-Trinken oder zum Mitnehmen?”
“Ähm…, zum Hier-Trinken….”
Gesagt:
Ich ziehe niiiieeee wieder um!
Gemacht:
Den kompletten Hausstand quer durch die Stadt gefahren und unzählige Kartons ein und ausgepackt.
Meinen neuen Arbeitsweg das erste Mal mit dem Radl erklommen.
Mein erstes Tor auf einem Tischkicker geschossen – hat vorher noch nie geklappt.
Gefühlt:
…Sehnsucht nach dem Meer und langen lauen Sommerabenden mit gutem Wein, ein paar Oliven und etwas Baguette…
Das erste Einzugsgeschenk
Nette Nachbarn sind viel wert. Ich glaube, dass brauche ich niemanden zu sagen. Der Eine mag’s anonym der Andere findet’s ganz nett auch mal 3 Worte miteinander zu wechseln wenn man sich zwischen Haustür und Haustür begegnet. Ich gehöre definitv zu den Anderen. Mit unseren “neuen” Nachbarn haben wir es scheinbar auch wirklich gut getroffen. Ich freu mich!










